Projekte /  Potenzialanalyse Brandenburg Projekt

Wichtige Information

Im Schuljahr 2017/18 können alle Ober-, Gesamt- und Allgemeinen Förderschulen sowie Gymnasien ihren Schüler/innen im Jg. 7 eine Potenzialanalyse ermöglichen. Über das Schulverwaltungssystem ZENSOS können die Schulen vom 29. Mai bis 2. Juni 2017 ihr Interesse an der Potenzialanalyse bekunden. Diese Bedarfsabfrage ist Grundlage für die Ausschreibung der Praxisphase.

 

 

Selbstbewusst in die Zukunft starten

Die Initiative Bildungsketten > bündelt Maßnahmen, die junge Menschen auf dem Weg von der Schule in das Berufsleben unterstützen. Dieses gemeinsame Ziel verfolgen Bund und Länder. Handlungsrahmen und Qualitätsstandards für die Umsetzung der Berufs- und Studienorientierung in Brandenburg beschreibt die Landesstrategie > (2015) zur Berufs- und Studienorientierung im Land Brandenburg.

 

Eine Vereinbarung > zur engen Zusammenarbeit haben das Land Brandenburg und der Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung und Bundesministerium für Arbeit und Soziales) sowie die Bundesagentur für Arbeit geschlossen (2016). Ziel der Vereinbarung ist es, die Förderinstrumente von Bund, Bundesagentur für Arbeit und dem Land Brandenburg zur Berufs- und Studienorientierung sowie am Übergang Schule – Beruf stärker miteinander zu verzahnen. Die Vereinbarung gilt bis 2020.

 

Am Anfang einer vertieften, systematischen Berufs- und Studienorientierung steht die Potenzialanalyse, die junge Menschen beim Entdecken ihrer individuellen Stärken, Fähigkeiten, Neigungen und Talente unterstützt. Ab dem Schuljahr 2017/18 soll allen Schüler/innen an weiterführenden Schulen sowie an Schulen mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ im Land Brandenburg im zweiten Halbjahr der 7. Klasse (bzw. ersten Halbjahr der 8. Klasse) eine Potenzialanalyse ermöglicht werden.

 

Die Potenzialanalyse besteht aus 3 Phasen: In der Vorbereitungsphase werden die Schüler/innen in der Schule auf die Inhalte der Potenzialanalyse eingestimmt sowie die Eltern über das Vorhaben informiert. Es folgt eine Praxisphase, die in der Regel außerhalb der Schule bei einem Träger stattfindet. Die hier gewonnenen Erkenntnisse werden individuell mit den Schülern/innen ausgewertet und in einer Nachbereitungsphase an der Schule für die weitere Förderplanung der Schüler/innen genutzt. Die Ergebnisse sind Ausgangspunkt für den persönlichen und beruflichen Orientierungsprozess. Als strukturgebendes Arbeitsmittel und zur Dokumentation wird der Berufswahlpass eingesetzt.

 

Zur Umsetzung dieses Vorhabens im Land Brandenburg wurde die Projektstelle Potenzialanalyse Brandenburg (PAB) im Projektverbund kobra.net eingerichtet. Die Projektstelle Potenzialanalyse Brandenburg wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

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